Abschied

Ich höre diese Worte, doch sie erreichen mich nicht. Nein, das muss jemanden anders betreffen, nicht uns. Eine unendliche Kälte ergreift mich. Langsam sickern die Worte in mein Bewusstsein. Ich stehe auf und sehe mich im Behandlungszimmer um. Ist diese Welt noch so, wie sie gerade noch vor 15 Minuten war? Tränen rinnen mir die Wangen hinab, suchen sich ihren Weg, ohne dass ich sie beeinflussen kann.

Deine Arme umschlingen mich, ich spüre deine Wärme, die diese Eiseskälte langsam vertreibt. „Es tut mir leid.“ Die Augen des Arztes ruhen eine kurze Weile auf mir, es ist nicht das erste Mal, dass er eine solche Nachricht überbringen muss. Ich spüre, dass deine Umarmung stärker wird, du lässt mich nicht los. Es war da, wenn auch kurz, aber es war da. Wir weinen, doch eines bleibt: Unsere Liebe.

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