Vertrauen

Die Sache mit dem Vertrauen ist so eine Sache. Ich wurde wohl als Teenager ziemlich geschädigt, weil an jedem Ecken über mich gelästert wurde und ich mich niemandem anvertrauen konnte ausser meiner Familie. Selbst jetzt geht es noch recht lange, bis ich jemandem vertraue. Natürlich kann mein Vertrauen immer enttäuscht werden, aber seit ich vorsichtiger geworden bin, wem ich was erzähle, ist auch diese Gefahr weniger geworden.

Früher habe ich das Herz auf der Zunge getragen, heute sind tiefgründigere Sachen cirka 3 Leuten vorbehalten, ausgenommen meiner Familie natürlich. Wer mich einmal enttäuscht, hats nicht mehr so leicht, aber wie gesagt, das ist wenig vorgekommen (oder ich weiss nichts davon, was man nicht weiss, macht einen bekanntlich nicht heiss…) Ich denke aber, dass die Leute, die viel über meinereiner wissen, das auch für sich behalten werden.

Ich selbst (ja, ich muss ja dazu auch noch etwas sagen) habe nach einer Reihe Racheaktionen, wo ich Sachen weitergesagt habe, mir geschworen, dass die vertraulichen Sachen, die mir meine Freunde anvertrauen, auch vertraulich bleiben. Ganz egal, was in der Zukunft mit diesen Freundschaften passieren wird – die Sachen sind sicher bei mir. Dieser Blog wurde übrigens durch ein Lied inspiriert, ich werde versuchen, jetzt in meinen Blogs auch Musik und Gedanken “aufzufangen”…

 
 
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