Herz

Oceana's Blog

Lebe deine Träume, verträume nicht dein Leben

Die Liebe und andere Katastrophen…

Als ich in der Nacht auf Heute “heisses Pflaster” betrat, wurde ich zu folgendem Blog inspiriert. Ich habe mich gefragt, wie wählen wir unsere Partner aus, und warum finden manche Menschen nur sehr schwer einen Partner, auch wenn sie es sich noch so sehr wünschen? Warum gehen manche Beziehungen in die Brüche, die am Anfang aussehen, als hätte man seinen Traumpartner gefunden?

Zu einer schlüssigen Antwort kam ich nicht. Ich hatte eigentlich alles, was man ausprobieren kann in Sachen Beziehungen. Internetbeziehungen, bei denen ich nur mit dem betreffenden Mann geschrieben habe, dann eine, die mit telefonieren anfing, in einer Wochenendbeziehung endete und schliesslich 5 Jahre (aber nicht sehr tiefschürfende Jahre) dauerte, dann eine in der wir eine Woche (Wow, was für ne Zeitspanne, ich weiss!) ausgehalten haben… ja, das klingt jetzt seltsam, aber ich war jung… Einige werden jetzt denken, war/ist die schlimm… aber so ists nicht.

Ich war auf der Suche nach Liebe, wie das fast jeder Mensch ist. Wenn man nicht wirklich überzeugter Single ist (ja, das gibt es!) dann nagt es an einem, dass man keinen Partner hat. Ich habe viele Freunde, die sich einen lieben Menschen an ihrer Seite wünschen. Und ich finde solche Typen (aber auch Frauen gibts genug!) die mit Gefühlen spielen, echt daneben. Für das gibt es einfach keine Entschuldigung, finde ich. Zuerst Hoffnungen machen und dann fallen lassen wie eine heisse Kartoffel, oder etwas vorspielen, das nicht oder nie der Fall war, gehört dazu. Wenn ich eine solche Erzählung eines Freundes oder einer Freundin anhöre, werde ich selbst aggressiv.

Wie mag es dann erst für den/diejenige sein, die es erlebt? Nicht, dass ich es nicht nachfühlen könnte, ich hab das auch zur Genüge durch. Und vor so etwas ist man nie im Leben gefeit, leider… Viele schauen auch in erster Linie aufs Äussere. Klar, der erste Eindruck zählt, und das war bei mir nicht anders. Das Erscheinungsbild des Partners sollte einem schon gefallen, denn sonst funktionierts meistens nicht. Aber, wenn er oder sie Makel hat, die nicht genau auf das passen, was man sich vorgestellt hat, kann man leicht drüber hinwegsehen, weil man dann den Charakter des Menschen dahinter schon kennengelernt hat.

Und das ist dann der Zeitpunkt, in dem aus Verliebtsein die Liebe entsteht. Ich, als “weise Dame”, würde keinem mehr in 6 Monaten sagen, dass ich ihn liebe. Denn so schnell geht das schlichtweg nicht, so etwas muss entstehen. Leider ist es von Amerika rübergeschwappt, dass man alles und jedes liebt. Aber will man wirklich mit einem Gegenstand oder einem Nahrungsmittel gleichgestellt werden? Also ich nicht! Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, dass Gefühle etwas sehr zerbrechliches sind. Geht man vorsichtig damit um, ist es eine der schönsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann, Gefühle zu haben. Man kann aber verdammt viel bei einem Menschen kaputtmachen, wenn man mit seinen Gefühlen spielt. Einigen Freunden, denen genau das passiert ist, würde ich von Herzen gerne helfen, doch leider gibt es kein Mittel dagegen… ausser, paradoxerweise, Liebe.

26. April 2011Ein Kommentar — Kommentar schreiben

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Kommentare

Vanessa schrieb am 21. Januar 2012 um 23:52 Uhr:

Wie wahr… Ich finde Liebe etwas vom Kompliziertesten aber auch etwas vom Schönsten im Leben

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